“Was kostet ein externer Datenschutzbeauftragter?”, diese Frage wird desöfteren per Email oder als Blogkommentar an mich herangetragen. Eine nachvollziehbare Frage, gerade wenn das eigene Unternehmen unter die gesetzliche Bestellpflicht für einen Datenschutzbeauftragten fällt. Sind keine weiteren Angaben vorhanden, dann fällt die Beantwortung in etwa so leicht wie die von Fragen wie
- Was kostet ein Auto?
- Wie teuer ist es, ein Haus zu bauen?
- Wie viel muss ich für den nächsten Sommerurlaub bezahlen?
Die ehrliche Antwort kann in diesem Fall nur lauten: “Es kommt darauf an!”
Auf was kommt es an?
Datenschutz ist kein Produkt von der Stange, sondern eine individuelle Leistung maßgeschneidert auf Ihr Unternehmen. Jede Unternehmung verfügt über eine eigene Ausgangssituation (Status Quo wie Anzahl der Mitarbeiter, Filialen, Betriebsrat, Richtlinien etc.), unterschiedliche Ressourcen zur Umsetzung, eine Vielfalt an zu betrachtenden Faktoren (beispielsweise die unterschiedlichsten IT-Lösungen) und ein notwendiges Schutzniveau je nach Branche und personenbezogenen Daten im Unternehmen.
All diese Punkte bedeuten ein Mehr oder Weniger an Aufwand in der Umsetzung. Sie wirken sich demnach direkt auf die entstehenden Kosten aus. Umso wichtiger ist es, möglichst viele dieser Aspekte zu kennen, um die eingangs genannte Frage seriös und vor allem ohne spätere Preisnachverhandlungen beantworten zu können. Zu diesem Zweck können Sie unser komfortables Online-Formular nutzen und damit Ihr Angebot anfordern. Ihre Angaben werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
Wussten Sie schon, dass zahlreiche unserer Leistungen aus offiziellen Fördermitteln bezuschusst werden können? Hier erfahren Sie mehr über Fördermöglichkeiten und Zuschüsse für Beratungsleistungen Datenschutz & Datensicherheit von a.s.k. Datenschutz.
Die Umsetzung in der Praxis
Im Rahmen eines ein– bis mehrtägigen Datenschutz-Audits vor Ort wird der Status Quo des Datensicherheit– und Datenschutz-Niveaus Ihres Unternehmens ermittelt. Klar definierte Fragenkataloge zusammen mit Einzel– und Gruppengesprächen ergeben ein deutliches Bild und bilden die Grundlage für alle weiteren Aktivitäten. Nach Auswertung des Audits und der Gespräche steht ein Katalog von Maßnahmen und Empfehlungen fest, mit dessen Umsetzung die gesetzlich vorgeschriebenen Notwendigkeiten in Ihrem Unternehmen sichergestellt werden. Der Katalog wird in der sog. “Einführungsphase” gemeinsam umgesetzt. Der Aufwand für diese Phase wird in Manntagen gemäß Ihren Angaben aus dem Online-Formular oder dem PDF-Fragebogen kalkuliert und abgerechnet. Zumeist ist ein Pauschalpreis vereinbart, der alle Leistungen dieser Phase umfasst. Beachten Sie mögliche Fördermittel und Zuschüsse.
Nachdem in der Einführungsphase die notwendige Basis geschafften wurde, schließt sich nun die “Betreuungsphase” als externer Datenschutzbeauftragter an. Diese umfasst einmalige und wiederkehrende Aufgaben wie die Beratung bei Einführung neuer Prozesse oder Softwarelösungen mit personenbezogenen Daten, die Bearbeitung interner und externer Auskunftsanfragen, die Pflege der Datenschutz-Dokumentation, gesetzlich vorgeschriebene Vorabkontrollen, Stichproben oder auch das Erstellen regelmäßiger Reports (z.B. Jahresbericht).
Das kostet es auf jeden Fall ...
… wenn Sie keinen Datenschutzbeauftragten bestellen, obwohl eine Bestellpflicht vorliegt:
- Bußgeld bis zu 50.000 EUR
- Image-Schaden
Intern oder extern bestellen?
Die Vorteile einer externen Bestellung liegen für kleine und mittelständische Unternehmen klar auf der Hand. Dabei spielen nicht nur die kalkulierbaren und überschaubaren Kosten eine große Rolle. Ihr Unternehmen profitiert spürbar vom Einsatz eines externen Datenschutzbeauftragten.













