Vortrag: Praxischeck Datensicherheit

AKDB LogoWir sind heute zu Gast als Refe­rent auf einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung für IT– und Geschäfts­lei­ter der baye­ri­schen Land­rats­äm­ter, kreis­freien Städte und Bezirke der AKDB (Anstalt für kom­mu­nale Daten­ver­ar­bei­tung Bay­ern) in Regensburg.

Unser Thema “Pra­xi­scheck Daten­si­cher­heit: Schwach­stel­len und Risi­ken erken­nen und bekämp­fen — der BSI IT Grund­schutz­ka­ta­log als Werk­zeug­kof­fer”.

Wir freuen uns auf zahl­rei­che neue Kon­takte, Dis­kus­sio­nen und Fragen.

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Premiere oder nicht? Datenpanne bei SKY

Spion im DunkelnWäh­rend sich die Web­seite des Pay TV Anbie­ters dazu (noch) aus­schweigt, mel­den  bekannte Online Medien seit Mitte der Woche ein Daten­leck bei SKY.

Stand 09.11.2013: auf der Start­seite von SKY ist nach wie vor keine Mel­dung zu fin­den. Ebenso wenig unter Unter­neh­men, Presse oder Meldungen.

Aus­lö­ser war ein Gewinnspiel-Anruf bei einem SKY Kun­den. Der Anru­fer wußte Name, Anschrift und Bank­ver­bin­dung des Ange­ru­fe­nen. Als Quelle der Daten wurde SKY Deutsch­land durch den Anru­fer benannt.

Auf Nach­frage äußerte sich SKY, “dass mög­li­cher­weise in ver­ein­zel­ten Fäl­len Sky-Kundendaten unbe­fug­ter­weise in die Hände Drit­ter gelangt sind.” Die betrof­fe­nen Kun­den sowie die zustän­dige Lan­des­da­ten­schutz­be­hörde seien infor­miert. Über Ursa­che und Umfang schwieg man sich bis­her aus.

Der glück­li­che “Gewin­ner” wandte sich per­sön­lich an SKY. “Er sei nicht der Ein­zige”, so wurde er beschie­den. Ob dies ein ange­mes­se­nes Kri­sen­ma­nage­ment darstellt?

 

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www.youngdata.de kommt — Datenschutz im Internet für Jugendliche

Der Lan­des­be­auf­tragte für den Daten­schutz und die Infor­ma­ti­ons­frei­heit Rheinland-Pfalz  (LfDI), Edgar Wag­ner, wird am 20. Novem­ber 2013 seine neue Jugend-Homepage “www.youngdata.de” vor­stel­len. Es ist bun­des­weit die erste und bis­lang ein­zige Datenschutz-Homepage, die sich spe­zi­ell an Jugend­li­che richtet.

Face­book, Whats­App und Kon­so­len spie­len in der Lebens­wirk­lich­keit der jun­gen Onli­ner eine große Rolle. Häu­fig wer­den diese Ange­bote von Jugend­li­chen genutzt, ohne sich dabei über die anfal­len­den Daten und deren Ver­wen­dung Gedan­ken zu machen.

Die Seite “youngdata.de” erklärt Jugend­li­chen, warum Staat und Wirt­schaft ein Inter­esse an per­sön­li­chen Daten haben, wie man sich schüt­zen kann und schüt­zen sollte. Die Web­site ent­hält kon­krete Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zum Selbst­da­ten­schutz und bie­tet auch zahl­rei­ches Infor­ma­ti­ons­ma­te­rial zur The­ma­tik “Daten­schutz im Zeit­al­ter des Web.2.0″.

Am 20. Novem­ber wird der LfDI die neue Web­site vor­stel­len, bevor sie dann offi­zi­ell frei­ge­schal­tet wird. Bei die­ser Gele­gen­heit wird der LfDI auch die bil­dungs­po­li­ti­schen Erfor­der­nisse aus Sicht des Daten­schut­zes dar­stel­len. Die Ver­an­ke­rung des Daten­schut­zes als Teil der Medi­en­kom­pe­tenz in den Lehr­plä­nen und die Auf­klä­rungs­ar­beit im Rah­men sei­ner Schüler-Workshops wer­den dabei eine wich­tige Rolle spielen.

Presse ist laut Mel­dung vom 30.10.2013 herz­lich ein­ge­la­den, am Mitt­woch, dem 20. Novem­ber 2013 um 10:00 Uhr in den Räum­lich­kei­ten des LfDI, Hin­tere Blei­che 34, 55116 Mainz an der Vor­stel­lung der neuen Jugend­home­page teilzunehmen.

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Speicherprobleme: NSA liest 700000 Adreßbücher am Tag aus

Nach einer Mel­dung des Focus liest die NSA im Jahr durch­schnitt­lich 250 Mil­lio­nen elek­tro­ni­sche Adress­bü­cher von Nut­zern sozia­ler Netz­werke wie Face­book und von Email-Diensten wie Gmail, Hot­mail und Yahoo aus. Das sind am Tag fast 700.000 gescannte und in den Tie­fen der NSA IT gespei­cherte Adress­bü­cher mit allen Anga­ben zu Name, Anschrift, Ruf­num­mer, Email-Adressen, Geburts­ta­gen und was der Nut­zer sonst noch an Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Kon­takt abge­spei­chert hat. Online abge­spei­cherte Kon­takt­lis­ten wie Adreß­bü­cher sind ergie­bi­gere Daten­quel­len als Telefonaufzeichnungen.

Grund zum Mitleid?

Laut der “Washing­ton Post” sei die Samm­lung an Kon­tak­ten so umfang­reich, dass ab und zu sogar eine Über­las­tung der Spei­cher­ka­pa­zi­tä­ten gedroht habe. Spam-Emails seien dabei ein gro­ßes Pro­blem, da diese zusätz­lich die Spei­cher mit wert­lo­sen Infor­ma­tio­nen verstopfen.

Tri­cky

Da die NSA zu einer sol­chen Daten­samm­lung weder vom ame­ri­ka­ni­schen Kon­greß noch durch das bereits aus den Ent­hül­lun­gen von Edward Snow­den mehr­fach zitierte Geheim­ge­richt ermäch­tigt ist, greift man zu einem Trick. Nach Aus­sage eines Geheim­dienst­mit­ar­bei­ters wer­den die Daten ein­fach von NSA Stand­or­ten außer­halb der USA abgegriffen.

Kurios

Die Samm­lung ist auf Ver­ein­ba­run­gen mit aus­län­di­schen Tele­fon­ge­sell­schaf­ten oder befreun­de­ten Geheim­diens­ten angewiesen.

Mög­li­che Folgen

Was aus pau­scha­len Über­wa­chun­gen und Daten­samm­lun­gen sowie deren Aus­wer­tung resul­tie­ren kann, durfte ein Mit­ar­bei­ter der Humboldt-Universität in Ber­lin am eige­nen Leib erfah­ren. Gegen ihn lief ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen Ver­dachts der Mit­glied­schaft in einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung, weil er zwei Such­be­griffe in einer Webre­cher­che für seine wis­sen­schaft­li­che Arbeit ver­wen­dete, die einen Ter­ror­ver­dacht “begrün­de­ten”. In einer Nacht– und Nebel­ak­tion wurde der Mit­ar­bei­ter samt sei­ner Fami­lie durch bewaff­nete Ter­ror­be­kämp­fer aus dem Schlaf geris­sen und ver­haf­tet. Erst nach Jah­ren wurde das Ver­fah­ren gegen ihn ein­ge­stellt. Lesen Sie mehr auf Wiki­pe­dia.

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Apps geht immer! – Die Daten sind frei …

appsgehtimmerUnter­hal­tung und Infor­ma­tion zum pri­va­ten Daten­schutz im Rah­men der Roten Kul­tur­wo­chen. Für Satire sorgt der Kaba­ret­tist Wer­ner Meier, der im Juli in der Lach– und Schieß­ge­sell­schaft mit „Apps geht immer“ die Lach­mus­keln der Zuhö­rer stra­pa­zierte. Für Auf­klä­rung sorgt der vom ZDF pro­du­zierte Film „Der glä­serne Deut­sche — Wie Bür­ger aus­ge­späht wer­den!“, zur Ver­fü­gung gestellt von der Otto Bren­ner Stif­tung in Frank­furt. Inter­es­sante Infor­ma­tion zur pri­va­ten Daten­si­cher­heit bie­tet der Daten­schutz­be­auf­tragte Sascha Kuhrau aus Nürnberg.

Ort: Huber­wirt Eching
Beginn: 19:00 Uhr
Ter­min: 18.10.2013

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Datenschutz ist bezahlbar

Trans­pa­rente, nach­voll­zieh­bare Kos­ten statt der sprich­wört­li­chen “Katze im Sack” — selbst­ver­ständ­lich mit a.s.k. Datenschutz.

Aus der Praxis für die Praxis



Pra­xis­taug­li­che und recht­lich belast­bare Lösun­gen statt sei­ten­lan­ger Rechts­ab­hand­lun­gen — Ihr Tages­ge­schäft steht im Vordergrund.