EU-Datenschutz im Sinne des Verbrauchers? Weit gefehlt

Von | 12. Februar 2013

Die Webseite www.lobbyplag.eu zeigt auf, wie einflussreiche Lobbyisten erfolgreich unsere EU-Vertreter im Sinne der Auftraggeber beeinflussen.  Fast wörtlich finden sich Textpassagen der Interessensvertreter aus Industrie und Handel in den zur Zeit im Umlauf befindlichen Entwürfen zum EU-Datenschutz. Gerade in Bezug auf die Schutzrechte der Betroffenen wurde hier sehr zu deren Lasten Einfluss genommen.  Geht der Trend zum Datennutzungsgesetz statt Datenschutzgesetz nun auf europäischer Ebene weiter wie zuvor bei uns in Deutschland mit dem geplanten ‘Arbeitnehmer-Datenschutz’?

Wir bleiben am Thema für Sie dran und werden hier auf unserem Blog für Sie berichten.

Quellen:

http://spon.de/adRK7

http://feedly.com/k/12qLzDA

Sicherheitslücke in Adobe Flash Player wird bereits aktiv genutzt

Von | 11. Februar 2013

Eine aktuelle Sicherheitslücke in Adobes Flash Player wird bereits aktiv ausgenutzt. Es empfiehlt sich, zeitnah den zur Verfügung gestellten Notfall-Patch einzuspielen.

Sofern das Auto-Update nicht funktioniert / aktiviert ist, sollte die aktuellste Version direkt von der Webseite des Herstellers genutzt werden.

http://www.adobe.de

Notfall-Update für Java steht bereit

Von | 2. Februar 2013

Da die Sicherheitslücken in der aktuellen Java Version 7.11 zu groß waren, hat Oracle nun reagiert. Ab sofort steht Version 13 zwei Wochen früher als geplant zum Download bereit. Wir empfehlen allen Nutzern, das Update zeitnah einzuspielen. 26 der 50 Korrekturen sind in der höchsten Gefahrenstufe 10 deklariert.

http://www.java.com/de/

 

Sony wehrt sich gegen Geldstrafe wegen Hackerangriffs auf sein Playstation Network

Von | 28. Januar 2013

Datenschutz Recht2011 ging das Ereignis als bisher größte Datenpanne der Geschichte durch die Medien (wir berichteten). Hackern gelang es, über 75 Millionen Kundendaten aus dem Sony Netzwerk zu entwenden, darunter Namen, Anmeldedaten und Zahlungsangaben. In weiteren nachfolgenden Hacker-Attacken wurden weitere Millionen Datensätze entwendet mit teilweise noch ausführlicheren Nutzerangaben.

Das Krisenmanagement des Konzern war durchaus als suboptimal einzustufen – siehe Bericht. Aufgrund des Firmensitzes in Japan wog man sich jedoch in Sicherheit vor der Verfolgung durch die Schutzbehörden. Doch damit ist nun Schluss. Was nicht nur zahlreiche Politiker und Datenschützer, sondern auch gerade Kunden von Sony gefordert haben, hat … Weiterlesen

2 Millionen Notebooks gehen jährlich verloren – Schutz mit Truecrypt

Von | 25. Januar 2013

Truecrypt ScreenshotDiese erschreckende Zahl haben Studien u.a. von Steganos und weiteren Institutionen ergeben. Die meisten Geräte gehen z.B. an Flughäfen, im Taxi oder im Zug verlustig. Noch schlimmer: in vielen Fällen handelte es sich um Firmenlaptops mit sensiblen Daten – sei es von Geschäftspartnern, Kunden, internen Projekten uvm. Und in einem solchen Fall, so rechnet eine Studie vor, entsteht im Schnitt ein durchschnittlicher Schaden von 38.000 EUR.

Update: die Fundstelle der Deutschen Bahn benannte freundlicherweise die Zahl der im Zeitraum Juli bis Dezember 2009 in ihren Zügen als verlustig gemeldeten Notebooks – 500 Stück.

Doch viel größer als die monetäre Taxierung … Weiterlesen

Facebook – heißes Pflaster für Unternehmen und Gewerbetreibende

Von | 25. Januar 2013

Facebook hat seinen Sitz, wie die meisten Anbieter sozialer Netzwerke, außerhalb von Deutschland oder des europäischen Rechtsraums. Der Firmensitz in den USA hat rechtlich für die Betreiber einige Vorteile.  Nicht von ungefähr gelten die USA als nichtsicher, was Datenschutz angeht. Dies wirkt sich schnell auf die Praxis aus. Wer hat für den Firmenauftritt in Facebook nicht schon mal vergeblich ein passendes und rechtkonformes Feld für das Impressum gesucht? Doch jetzt kommt ein neues Risiko für gewerbliche Betreiber von Auftritten in sozialen Netzwerken hinzu.

Facebook generiert für geteilte Inhalte ein „Thumbnail“ – ein kleines Vorschaubildchen – und schmückt den Eintrag auf … Weiterlesen

LKA Thüringen bespitzelte eigene Mitarbeiter – wegen Klopapier

Von | 21. Januar 2013

VideokameraGelegentlich kommen einem Meldungen zum Thema Datenschutz und Verstoß gegen das Datenschutzrecht unter, da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln. SPIEGEL ONLINE berichtet über einen besonders dreisten und rechtswidrigen Verstoß der unerlaubten Mitarbeiterüberwachung.

Klopapier verschwindet

Das Reinigungspersonal stellt einen übermäßigen Schwund an Klopapier fest. Dieser Akt gefährdet die Staatssicherheit und muss mit Nachdruck und allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden. Geht die zuständige Abteilung doch sonst gegen Rocker, Islamisten und Mafiosi vor. Sogar ein Mitarbeiter des Staatsschutzes wird bemüht.

Flur oder Klo – was denn nun?

Anfragen beim LKA und vorhandene Unterlagen zeichnen ein widersprüchliches Bild. Das … Weiterlesen

Privates Outsourcing durch Mitarbeiter

Von | 18. Januar 2013

Bereits in einer Kundeninformation aus 2012 haben wir auf das Thema inoffzielles Outsourcing durch Mitarbeiter aufmerksam gemacht. Nicht vorhandene Funktionen in der IT-Struktur werden durch gewiefte Mitarbeiter und externe Tools – oftmals dann ohne Kenntnis der IT-Verantwortlichen – eingeführt und genutzt. Sicherheitslücke, drohende Bußgelder und mögliche Datenpannen gleich inklusive.

2009 hat das amerikanische Satire Magazin The Onion einen Videoclip produziert, aufgemacht wie einen offiziellen Nachrichtenbeitrag im US Fernsehen. Darin wird berichtet, das nun nicht mehr nur Unternehmen Outsourcing betreiben, sondern auch Mitarbeiter selbst. Um Arbeitszeit zu sparen und mehr Zeitressourcen z.B. zum Kaffee trinken, Ebay-Auktionen verfolgen oder einfach nur relaxen, … Weiterlesen

Angeblich heimliche Mitarbeiterüberwachung bei ALDI Süd

Von | 7. Januar 2013

VideokameraLaut Spiegel, Welt und N24 soll es zu einer heimlichen Mitarbeiterüberwachung bei ALDI Süd gekommen sein. Gleichlautend wird von einem Detektiv berichtet, der unter Androhung des Verlusts weiterer Aufträge gezwungen wurde, Miniaturkameras z.B. über den Mitarbeiterschränken anzubringen. Weiterhin sollte er der ALDI Führungskraft alle “Auffälligkeiten” melden wie z.B. langsames Arbeitstempo, Beziehungen unter den Mitarbeitern oder auch private Details wie finanzielle Verhältnisse.

Das Unternehmen weist derweil alle Vorwürfe zurück.

Wie hier auf dem Blog mehrfach berichtet, ist Videoüberwachung unter Datenschutzgesichtspunkten kein “Teufelswerk”. Es gilt, bestimmte Richtlinien und Verfahrensweisen einzuhalten. Mehr erfahren Sie in unserem Beitrag Videoüberwachung — umsichtig einsetzen, Konflikte vermeidenWeiterlesen