Notariat in Ostfildern (Baden-Württemberg) entsorgt Unterlagen im normalen Altpapierbehälter

Einem Notar soll­ten die The­men Schwei­ge­pflicht und Daten­schutz nicht unbe­kannt sein. Doch nicht nur auf­grund zahl­rei­cher gesetz­li­cher Vor­schrif­ten, son­dern auch auf­grund des gesun­den Men­schen­ver­stands sollte klar sein, das nota­ri­elle Akten und Unter­la­gen nichts im nor­ma­len Papier­ab­fall zu suchen haben.

In Ost­fil­dern im Kreis Ess­lin­gen, unweit von Stutt­gart, sah man dies wohl anders. Anwoh­ner eines Büro– und Wohn­haus­kom­ple­xes staun­ten nicht schlecht über ihren Fund. Sta­pel­weise Doku­mente eines vor Ort ansäs­si­gen staat­li­chen Nota­ri­ats lagen in einem öffent­lich zugäng­li­chen Papier­müll­be­häl­ter, so mel­det es der Schwarz­wäl­der Bote in sei­ner Online-Ausgabe am 07.08.2013. Nach­lass­un­ter­la­gen, Tes­ta­mente, Grund­buch­aus­züge und Erb­ver­träge in Kopie oder als Aus­druck für jeder­mann zugreif­bar. Als Höhe­punkt befand sich dar­un­ter eine beglau­bigte Abschrift einer Nach­lass­an­ge­le­gen­heit mit offi­zi­el­lem Siegel.

Das Nota­riat schiebt den schwar­zen Peter auf die Stadt. Diese sei schließ­lich für die daten­schutz­kon­forme Ent­sor­gung zustän­dig. Das weist deren Spre­che­rin ent­schie­den zurück. Man stelle zwar die Räum­lich­kei­ten, wie es das Lan­des­ge­setz vor­sähe, sei aber defi­ni­tiv nicht für die Ver­nich­tung von Akten des Nota­ri­ats zuständig.

Unab­hän­gig davon, was nun davon stimmt, bleibt die Vor­ge­hens­weise des Nota­ri­ats zu hin­ter­fra­gen, die Akten an einem frei zugäng­li­chen öffent­li­chen Ort zu “lagern”. Ver­lie­rer im Kom­pe­tenz­ge­ran­gel sind mal wie­der Daten­schutz und die Betrof­fe­nen, trotz ein­schlä­gi­ger Vorschriften.

Übri­gens: Ihr Daten­schutz­be­auf­trag­ter kann Sie bei der Pla­nung und Umset­zung rechts­kon­for­mer Ent­sor­gungs– und Lösch­ver­fah­ren unter­stüt­zen. Sie haben noch kei­nen Daten­schutz­be­auf­trag­ten? Wir infor­mie­ren Sie gerne.

 

 

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Datenschutz geht zur Schule” heute in Erlangen

Logo Datenschutz geht zur SchuleHeute sind wir mit unse­rer Initia­tive “Daten­schutz geht zur Schule” am Fri­de­ri­ca­num Gym­na­sium in Erlan­gen.
Letz­tes Jahr durf­ten wir hier sehr neu­gie­rige Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 6. Klas­sen für das Thema Inter­net und Soziale Netz­werke begeis­tern und sensibilisieren.

Wird die­ses Jahr sicher wie­der eine tolle Veranstaltung

Zur Web­seite der Initiative

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Datenschutz geht zur Schule” in Lauf und Erlangen

Ken­nen Sie schon die Initia­tive “Daten­schutz geht zur Schule” von unse­rem  Berufs­ver­band der Daten­schutz­be­auf­trag­ten Deutsch­lands (BvD) e.V.? Diese wurde 2011 mit dem Preis “Deutsch­land Land der Ideen — Aus­ge­wähl­ter Ort” ausgezeichnet.

Seit Anfang 2010 sind Dozen­tin­nen und Dozen­ten des BvD mit Unter­richts­kon­zep­ten für die Sekun­dar­stu­fen I und II bun­des­weit an Schu­len unter­wegs, um Schü­le­rin­nen und Schü­lern klare und ein­fa­che Ver­hal­tens­re­geln für den sen­si­blen Umgang mit ihren per­sön­li­chen Daten im Netz näher zu bringen.

a.s.k. Daten­schutz wird am 10.07.2013 in der Kuni­gun­den­schule in Lauf und am 19.07.2013 am Fri­de­ri­cia­num Gym­na­sium in Erlan­gen mit meh­re­ren Schul­klas­sen das bri­sante Thema Soziale Netz­werke — Chan­cen, Risi­ken und Gefah­ren beleuch­ten. In 90-minütigen Vor­trä­gen und Gesprä­chen, Dis­kus­sio­nen, kur­zen Film­se­quen­zen und  Erfah­rungs­aus­tau­schen ver­su­chen wir mit viel Pra­xis­nähe und Erfah­rung im Dia­log mit den Kin­dern einige „AHA-Effekte“ zu erzielen.

Mit gleich­blei­bend hoher Qua­li­tät und Aktualität

Anhand der prak­ti­schen Erfah­run­gen, der Beur­tei­lun­gen und Hin­weise aus den bun­des­weit gehal­te­nen Vor­trä­gen, ent­wi­ckelt ein Team von Daten­schutz­be­auf­trag­ten unsere Vor­trags­un­ter­la­gen bestän­dig wei­ter und stellt sicher, dass alle Dozen­tIn­nen mit den aktu­ells­ten Infor­ma­tion arbei­ten können.

Für Schul­klas­sen kostenfrei

Es ist uns ein Anlie­gen den ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit den Medien die­ser Zeit kon­struk­tiv zu beglei­ten! Dem­ent­spre­chend inves­tie­ren unsere Dozen­tin­nen und Dozen­ten kos­ten­frei ihre Zeit und kom­men ehren­amt­lich in Ihre Schulklassen.

Inter­esse? Dann spre­chen Sie uns doch ein­fach an.

 

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Hahn IT Datenschutz-Infotage Juni / Juli 2013 in Schwaig

Fotolia_40732264_XS_roundedDer Angriff war schnell und sorgte für fette Beute: Unbe­kannte haben am 11. April den Ser­ver nam­haf­ter Unter­neh­men im Bereich Rei­se­bu­chun­gen geknackt und eine bis­lang unbe­kannte Zahl an Kunden-Kreditkartendaten gestoh­len! Wie sehen die weit­rei­chen­den Kon­se­quen­zen aus? Kaum ein Tag ver­geht ohne Schlag­zei­len in der Presse zu den The­men Daten­schutz und Daten­si­cher­heit. Diese Mel­dun­gen kön­nen Sie als Ver­brau­cher, genauso wie als Unter­neh­mer oder Mit­ar­bei­ter betreffen.

Zu den größ­ten Irr­tü­mern im Daten­schutz gehört die Auf­fas­sung, das eigene Unter­neh­men habe mit dem Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz nichts zu tun. Das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz (BDSG) ist recht­li­che Vor­schrift für alle. Zusätz­lich muss ab 9 Mitarbeiter/innen, die im  Unter­neh­men per PC mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten (Daten von Kun­den, Geschäfts­part­nern oder Per­so­nal­da­ten der eige­nen Mit­ar­bei­ter) ein sog. Daten­schutz­be­auf­trag­ter bestellt werden.

Viele Fall­stri­cke lau­ern im Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten und den mög­li­chen Feh­ler­quel­len samt Rechts­ver­stö­ßen. Geld­bu­ßen (50.000 – 300.000 EUR) für Ver­stöße gegen das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz sind vor­ge­se­hen – zuzüg­lich even­tu­el­ler Scha­den­er­satz­for­de­run­gen! Und das nicht erst, wenn etwas schief gegan­gen ist.

Hahn Premium IT Lösungen SchwaigBesu­chen Sie einen der für Sie kos­ten­freien Info­abende im Rah­men der Hahn IT Cam­pusin­itia­tive und infor­mie­ren Sie sich in nur  zwei Stun­den über die­ses bri­sante Thema.

Das Pro­gramm für Sie :

  • Begrü­ßung mit Geträn­ken & Snacks
  • Top Irr­tü­mer zum Thema Datenschutz
  • Kon­se­quen­zen durch Nichteinhaltung
  • Aktu­elle Infos zum Thema IT-Sicherheit
  • Lösun­gen zur geset­zes­kon­for­men Umsetzung
  • Bei­spiele aus der Pra­xis in der Talkrunde
  • Zeit fur Gesprä­che beim Abendbuffet

+ Die Ver­an­stal­tung ist für Sie kos­ten­frei
+ Sie erhal­ten ein Teilnahmezertifikat

Refe­ren­ten des Abends sind Herr Ste­fan Mol­ter (Hahn IT) und Sascha Kuhrau (a.s.k. Datenschutz).

Ter­mine:

  • 27. Juni 2013, 17.00 — 19.00 Uhr
  • 04. Juli 2013, 17.00 — 19.00 Uhr
  • 11. Juli 2013, 17.00 — 19.00 Uhr

Ver­an­stal­tungs­ort:

90571 Schwaig

Haben wir Ihr Inter­esse geweckt? Hier geht es zur Anmel­dung.

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Telefonnummer gesucht? Facebook hilft aus

Face­book selbst, nennt den Vor­gang “ärger­lich und pein­lich”. Der eine oder andere fand ihn viel­leicht sogar recht nützlich.

Die Grund­lage

Eines der “Komfort-Features” von Face­book besteht aus der Mög­lich­keit, das vor­han­dene Adress­buch samt der darin ent­hal­te­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten auf Ser­ver des Unter­neh­mens hoch­zu­la­den. Alter­na­tiv kann man auch seine Online-Adressbücher für den direk­ten Zugriff durch das ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men frei­schal­ten. Um nicht selbst nach Freun­den und Bekann­ten suchen zu müs­sen, ver­glich Face­book nun die hoch­ge­la­de­nen Anga­ben mit Daten vor­han­de­ner Nut­zer. Wer allzu sorg­los die Einladen-Funktion für noch nicht auf Face­book bekannte Kon­takte klickte, sorgte zusätz­lich für eine Flut von auf­mun­tern­den Ein­la­dun­gen per Email in hoher Takt­zahl in das Post­fach mit der Email-Adresse des betrof­fe­nen Kon­takts. Gerade bei geschäft­li­chen Kon­tak­ten oder auch Pati­en­ten und Kun­den von Arzt­pra­xen und Anwalts­kanz­leien sorgte das regel­mä­ßig für Erheiterung.

Die Panne

Kam man als Face­book Nut­zer nun auf die Idee, seine Daten wie­der von den Ser­vern des Unter­neh­mens abzu­ru­fen, waren diese fein säu­ber­lich ergänzt. Wo mög­li­cher­weise Lücken bei Email-Adressen oder Tele­fon­num­mern klaff­ten, waren diese nun aku­rat durch die Anga­ben von ande­ren Nut­zern und deren hoch­ge­la­de­nen Adress­bü­chern ver­voll­stän­digt. Kom­for­ta­bler ist die Pflege der eige­nen Kon­takt­da­ten­bank doch kaum zu haben.

Was sagt Face­book dazu?

Mitt­ler­weile ist die­ses “Fea­ture” beho­ben. Das Unter­neh­men rea­giert etwas ver­schnupft auf den Vor­wurf der Nach­läs­sig­keit mit der Aus­sage, dass selbst eine “enga­gierte Sicher­heits­ab­tei­lung tech­ni­sche Pan­nen nicht hun­dert­pro­zen­tig aus­schlie­ßen kann”.

Ob die Zusam­men­füh­rung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten­samm­lun­gen eine tech­ni­sche Panne gewe­sen ist, mag dahin­ge­stellt sein. Ein Schelm, wer dabei an Absicht und Pro­filing denkt. Die Mög­lich­keit des Down­loads war jedoch bestimmt so nicht vorgesehen.

In die­sem Sinne “I like” :-)

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Datenschutz ist bezahlbar

Trans­pa­rente, nach­voll­zieh­bare Kos­ten statt der sprich­wört­li­chen “Katze im Sack” — selbst­ver­ständ­lich mit a.s.k. Datenschutz.

Aus der Praxis für die Praxis



Pra­xis­taug­li­che und recht­lich belast­bare Lösun­gen statt sei­ten­lan­ger Rechts­ab­hand­lun­gen — Ihr Tages­ge­schäft steht im Vordergrund.