Sascha Kuhrau

Seit 2007 freiberuflich für Unternehmen, Behörden (Bund und Land) und Kommunen tätig als Berater für Datenschutz, Informationssicherheit und externer Datenschutzbeauftragter. Gerne unterstütze ich Sie bei Ihren Themen rund um Datenschutz, Informationssicherheit, ISIS12 und ISMS. Sprechen Sie mich an.

Author Archives: Sascha Kuhrau

Auslegungshilfen zur EU Datenschutzgrundverordnung veröffentlicht

By | 7. Juli 2017

Die Kon­fe­renz der unab­hän­gi­gen Daten­schutz­be­hör­den des Bun­des und der Län­der (DSK) hat ers­te Aus­le­gungs­hil­fen zum neu­en Daten­schutz­recht der EU Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (EU-DSGVO) ver­öf­fent­licht.

Die­se Hil­fen ste­hen auf der Web­sei­te der Lan­des­be­auf­trag­ten für den Daten­schutz Nie­der­sach­sen zum Down­load zur Ver­fü­gung.

Wie bereits in einem frü­he­ren Bei­trag beschrie­ben, ist die Unter­stüt­zung mit Vor­la­gen und Hilfs­mit­teln zur Umset­zung der EU-DSGVO noch recht „über­schau­bar“. Dies wird auch am Umfang der jetzt ver­öf­fent­lich­ten – und noch zu erwei­tern­den – Aus­le­gungs­hil­fen deut­lich. 3 The­men wer­den behan­delt:

  1. Ver­zeich­nis der Ver­ar­bei­tungs­tä­tig­kei­ten nach Art. 30 DS-GVO
  2. Auf­sichts­be­fug­nis­se / Sank­tio­nen
  3. Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten für Wer­bung
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Der Hype um das (private) Whatsapp-Abmahnrisiko

By | 28. Juni 2017

Kaum hat das Amts­ge­richt Bad Hers­feld sein Urteil gefällt und die Begrün­dung ver­öf­fent­licht, gras­siert ein media­ler Hype um ein angeb­li­ches Abmahn­ri­si­ko für pri­va­te Whats­app-Nut­zer durch das Netz. Doch was steckt dahin­ter?

Etwas Auf­klä­rung zur pri­va­ten Nut­zung von Whats­app

Das Amts­ge­richt Bad Hers­feld, wohl­ge­merkt ein Amts­ge­richt, sieht auf Basis des § 823 BGB sowie des § 1004 BGB das Risi­ko eines pri­va­ten Whats­app-Nut­zers, auf­grund der nicht ein­ge­wil­lig­ten Daten­über­mitt­lung der Kon­tak­te in des­sen Adress­buch durch den auto­ma­ti­sier­ten Abgleich mit den Whats­app-Ser­vern durch die Kon­tak­te selbst auf Unter­las­sung in Anspruch genom­men zu wer­den. Selbst eine kos­ten­pflich­ti­ge Abmah­nung wird nicht aus­ge­schlos­sen. Kaum war die ers­te Nach­richt hier­zu im Web lan­ciert, ging der Copy & Pas­te – Mecha­nis­mus des Bou­le­vard­jour­na­lis­mus inklu­si­ve der sozia­len Netz­wer­ke los. Angst und Panik für Quo­te und Klicks lau­tet die Devi­se.

Was davon zu hal­ten ist, kön­nen Sie unter ande­rem im Blog des Anwalts Dr. Cars­ten Ulb­richt nach­le­sen, der zu die­sem The­ma kein Unbe­kann­ter ist.

Whats­app und geschäft­li­che oder dienst­li­che Nut­zung?

Nutzt ein Unter­neh­men oder eine Behör­de nun Whats­app sieht die Rechts­la­ge etwas unbe­que­mer aus. Das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz schreibt für die betrieb­li­che Nut­zung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten die Aus­wahl geeig­ne­ter tech­ni­scher und orga­ni­sa­to­ri­scher Schutz­maß­nah­men vor. Bedient man sich bei der Umset­zung eines Drit­ten (in … Weiterlesen

Keine Panik: Die EU-Datenschutzgrundverordnung kommt

By | 11. Juni 2017

Wer die letz­ten Woche und Mona­te die Mel­dun­gen in den Nach­rich­ten, auf Blogs, in sozia­len Netz­wer­ken und auch per Post ver­folgt, kann es nur mit der Angst bekom­men. Da kommt die EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung im Mai 2018 auf Unter­neh­men und Behör­den zu und man könn­te mei­nen, die Welt ste­he kurz vor ihrem Unter­gang. Ein­zi­ge Abhil­fe natür­lich, jetzt schnell diver­se Semi­na­re buchen oder diver­se Lite­ra­tur­zu­sam­men­stel­lun­gen kau­fen. Doch ist das wirk­lich so schlimm, was da auf Unter­neh­men und Behör­den zu kommt?

Rechtliches zur EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO)

Ja, es stimmt. In der Nacht vom 24.05.2018 auf den 25.05.2018 wird es ein har­tes Umschal­ten zwi­schen unse­ren bis­he­ri­gen natio­na­len Daten­schutz­ge­set­zen und der EU-DSGVO geben. Sind wir bis zu die­sem Ter­min noch an das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz und die Lan­des­da­ten­schutz­ge­set­ze gebun­den, so wer­den die­se zum og. Ter­min durch die EU-DSGVO ver­drängt. Hin­zu kom­men in den EU-Mit­glieds­staa­ten mög­li­che Anpas­sungs­ge­set­ze, in Deutsch­land für Bund und Län­der jeweils sepa­rat. Die­se beru­hen auf den soge­nann­ten Öff­nungs­klau­seln in der EU-DSGVO, zu denen die Mit­glieds­staa­ten eige­ne natio­na­le Regeln ergän­zen kön­nen. Der Spiel­raum ist hier jedoch begrenzt, dem Sinn der EU-DSGVO wird es schwer zu wider­spre­chen sein.

Vor die­sem Hin­ter­grund ist auch der Arbeits­ti­tel “BDSG-neu” für das deut­sche Anpas­sungs­ge­setz nicht ganz kor­rekt. Daher heißt es auch im rich­ti­gen Wort­laut … Weiterlesen

Externer behördlicher Datenschutzbeauftragter (Bayerische Kommunen)

By | 24. April 2017

DIE EU-DSGVO macht es möglich – der externe Datenschutzbeauftragte für bayerische Kommunen

Die EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (EU-DSGVO) macht es für baye­ri­sche Kom­mu­nen mög­lich, was in ande­ren Bun­des­län­dern schon län­ger geüb­te Pra­xis ist: Die Bestel­lung eines exter­nen behörd­li­chen Daten­schutz­be­auf­trag­ten. Sah das Baye­ri­sche Lan­des­da­ten­schutz­ge­setz (BayDSG) bis­her eine exter­ne Bestell­mög­lich­keit eines Daten­schutz­be­auf­trag­ten für baye­ri­sche Kom­mu­nal­ein­rich­tun­gen nicht vor, so ändert sich dies zum 25.05.2018 ein­heit­lich. Ab die­sem Zeit­punkt kön­nen und dür­fen baye­ri­sche Kom­mu­nen end­lich einen exter­nen Daten­schutz­be­auf­trag­ten zum behörd­li­chen Daten­schutz­be­auf­trag­ten bestel­len.

Entlastung für kleinere Kommunen

Gera­de klei­ne­re Kom­mu­nen haben sich mit der Bestel­lung eines Daten­schutz­be­auf­trag­ten stets schwer getan. Neben den viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben einer Ver­wal­tung und den nicht gera­de üppig vor­han­de­nen Per­so­nal­res­sour­cen war meist wenig „Luft“ für die Bestel­lung eines inter­nen Daten­schutz­be­auf­trag­ten. Und selbst wenn es zu einer inter­nen Bestel­lung kam, so wur­de die Funk­ti­on nicht sel­ten mit wenig bis kei­nem Leben erfüllt. Hin­zu kamen gra­vie­ren­de Nach­tei­le eines mit wenig Zeit und Res­sour­cen aus­ge­stat­te­ten inter­nen Daten­schutz­be­auf­trag­ten. Näm­lich der viel zu gerin­ge zeit­li­che Spiel­raum zur Aus­übung der Tätig­keit, das feh­len­de Know-How (meist kei­ne Aus­bil­dung zum DSB vor­han­den) und damit ein­her­ge­hend die feh­len­de Übung im Umgang mit den all­täg­li­chen Daten­schutz­fra­gen.

Doch mit der EU-DSGVO kommt Ent­las­tung und Unter­stüt­zung für baye­ri­sche Kom­mu­nen. Ab dem 25.05.2018 kön­nen die­se nun einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten … Weiterlesen

Aushilfskraft (m/w) zur Unterstützung im Backoffice gesucht

By | 30. März 2017

a.s.k. Daten­schutz braucht Ver­stär­kung oder anders aus­ge­drückt – WIR SUCHEN DICH! :-)

Aus­hilfs­kraft (m/w) mit tech­ni­schem Hin­ter­grund für befris­te­te Unter­stüt­zung bei eini­gen Kun­den­pro­jek­ten gesucht. Kennt­nis­se im Bereich Cloud, Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit von Vor­teil. Tätig­keit kann von jedem inter­net­fä­hi­gen (nicht öffent­li­chen!) PC aus­ge­führt wer­den.

Kein Kun­den­kon­takt, kei­ne Akqui­se, rei­ne Unter­stüt­zung im Back­of­fice.

Befris­te­te Anstel­lung als Aus­hil­fe, ger­ne auch Tätig­keit als frei­er Mit­ar­bei­ter – wie Sie es wün­schen.

Kurz­be­wer­bun­gen mit tech­ni­schem Hin­ter­grund bit­te per Post an a.s.k. Daten­schutz, Sascha Kuhrau, Schul­stras­se 16a, 91245 Sim­mels­dorf oder per Mail an ed.ztuhcsnetad-ksanull@407102eflihsua. Bit­te bei Email-Bewer­bun­gen beach­ten: Ihre Daten wer­den unver­schlüs­selt über­tra­gen, solan­ge Sie nicht unser S/MI­ME-Zer­ti­fi­kat für die Ver­schlüs­se­lung ein­set­zen. Ger­ne sen­den wir Ihnen dies vor­ab per Mail zu.

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Müssen bayerische Kommunen ein Informationssicherheitskonzept einführen?

By | 14. März 2017

Letz­te Woche haben wir die­se Fra­ge in unse­rem Blog zur Infor­ma­ti­ons­si­cher­heit behan­delt: “Müs­sen baye­ri­sche Kom­mu­nen ein Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zept ein­füh­ren?”, die­se Fra­ge wird nach wie vor oft bei Semi­na­ren, Ver­an­stal­tun­gen, tele­fo­nisch und per Mail an uns her­an­ge­tra­gen. Wir haben dies zum Anlass genom­men, hier­zu ein Web­vi­deo zu erstel­len, in dem wir auf die Not­wen­dig­keit und recht­li­chen Grund­la­gen für die Ein­füh­rung und den Betrieb eines Infor­ma­ti­ons­si­cher­heits­kon­zepts ver­tie­fend ein­ge­hen. Denn die Ant­wort auf die Fra­ge kann nur lau­ten “Ja!”. Wer es nicht glaubt, ist herz­lich dazu ein­ge­la­den, sich in unse­rem Video davon über­zeu­gen zu las­sen.

Sie fin­den das Web­vi­deo ein­ge­bet­tet hier bei uns im Blog oder auf unse­rem neu­en You­tube-Kanal.

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Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) stellt Tätigkeitsbericht 2015/2016 vor

By | 8. März 2017

Auf 158 Sei­ten gibt der Prä­si­dent des Baye­ri­schen Lan­des­am­tes für Daten­schutz­auf­sicht (BayL­DA), Tho­mas Kra­nig einen Über­blick über die Arbeit der Daten­schutz­auf­sichts­be­hör­de für den nicht-öffent­li­chen Bereich in Bay­ern für die Jah­re 2015 und 2016 ab.

Das BayL­DA ist für ca. 700.000 ver­ant­wort­li­che Stel­len im nicht-öffent­li­chen Bereich (Unter­neh­men, Ver­ei­ne, Ver­bän­de, frei­be­ruf­lich Täti­ge etc.) in Bay­ern zustän­dig.

Im vor­de­ren Teil des Berichts wird anschau­lich auf die Ent­wick­lung von Bür­ger­be­schwer­den, Daten­pan­nen, aber auch Bera­tungs­an­fra­gen sei­tens nicht-öffent­li­cher Stel­len ein­ge­gan­gen. Der Über­sicht ab 2013 ist zu ent­neh­men, dass es sich bei der zuneh­men­den Stei­ge­rung nicht um ein­zel­ne Spit­zen, son­dern klar um einen Trend han­delt. Sind 2013 “nur” 925 Beschwer­den über baye­ri­sche Unter­neh­men und Unter­neh­mer ein­ge­gan­gen, so waren es 2016 schon 1.424. Iden­tisch ver­hält es sich mit der Zahl der Daten­pan­nen (2013 32 gegen­über 85 in 2016). Wobei hier eine deut­lich höhe­re Dun­kel­zif­fer sei­tens des Amts ver­mu­tet wird. Bei den Beschwer­den liegt das The­ma Video­über­wa­chung auf dem vor­ders­ten Platz. Unter ande­rem sind dafür die mitt­ler­wei­le sehr preis­wer­ten Über­wa­chungs­ka­me­ras (wie Wild­ka­me­ras, Dash­cams usw.) ver­ant­wort­lich, jedoch auch ein gestei­ger­tes Sicher­heits­be­dürf­nis. Letz­te­res führt schnell mal dazu, nicht nur (zuläs­si­ger­wei­se) das eige­ne Grund­stück zu obser­vie­ren, son­dern (zumeist unzu­läs­sig) angren­zen­de Grund­stü­cke oder öffent­li­che Ver­kehrs­flä­chen mit ein­zu­schlie­ßen.

Klas­si­sche Daten­pan­nen wie Ver­lust, Dieb­stahl oder … Weiterlesen

Datenschutzbeauftragter darf keinen Interessenkonflikten unterliegen

By | 23. Januar 2017

Baye­ri­sches Unter­neh­men kas­siert Buß­geld, weil IT-Mana­ger gleich­zei­tig als Daten­schutz­be­auf­trag­ter bestellt war.

Eine der­art expo­nier­te Posi­ti­on im Hin­blick auf die Daten­ver­ar­bei­tungs­pro­zes­se im Unter­neh­men ist in aller Regel unver­ein­bar mit den Auf­ga­ben eines Daten­schutz­be­auf­trag­ten”, so das Baye­ri­sche Lan­des­amt für Daten­schutz­auf­sicht (BayL­DA) in Ans­bach.

Wer muss einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten bestel­len?

Unter­neh­men und auch Ver­ei­ne müs­sen einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten (DSB) bestel­len, wenn bei ihnen min­des­tens zehn Per­so­nen (“mehr als neun”, so das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz) mit der auto­ma­ti­sier­ten Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten befasst sind. Dabei ist es uner­heb­lich, a) ob es sich dabei um inter­ne oder exter­ne per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten han­delt und b) mit wel­chem Zeit­an­teil die Per­so­nen beschäf­tigt sind (Voll­zeit, Teil­zeit, Aus­hil­fe etc.). Es zählt hier allei­ne die Zahl der “Köp­fe”.

Zahl­rei­che Unter­neh­men und Ver­ei­ne erfül­len die­se Vor­aus­set­zun­gen. Das Gesetz stellt es dabei frei, ob die Funk­ti­on des Daten­schutz­be­auf­trag­ten an eine exter­ne Per­son ver­ge­ben wird („exter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter“) oder aber durch einen Mit­ar­bei­ter („inter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter“) erfüllt wird. Je nach Bun­des­land schrei­ben die Lan­des­da­ten­schutz­ge­set­ze einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten eben­falls für Behör­den und kom­mu­na­le Ein­rich­tun­gen (sog. öffent­li­che Stel­len) ver­pflich­tend vor. In eini­gen Bun­des­län­dern besteht bereits heu­te die Mög­lich­keit einer exter­nen Bestel­lung des behörd­li­chen Daten­schutz­be­auf­trag­ten. Mit der EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (EU-DSGVO) wird die Bestell­pflicht für öffent­li­che Stel­len ver­ein­heit­licht. Eben­so soll … Weiterlesen

Frohes Neues Jahr 2017

By | 2. Januar 2017

Wir wün­schen allen unse­ren Lesern des Daten­schutz-Blogs, unse­ren Kun­den und Geschäfts­part­nern samt ihren Lie­ben ein Fro­hes Neu­es Jahr 2017 mit viel Gesund­heit und Glück. Dan­ke, dass Sie uns in 2016 die Treue gehal­ten haben. Wir freu­en uns auf die wei­te­re Zusam­men­ar­beit mit Ihnen.

Bildnachweis: https://pixabay.com/de/hufeisen-gl%C3%BCck-western-huf-110987/
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Landesdatenschutzbehörden prüfen Cloud-Einsatz in Unternehmen

By | 4. November 2016

Die Lan­des­da­ten­schutz­be­hör­den in Bay­ern, Ber­lin, Bre­men, Ham­burg, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Nie­der­sach­sen, Nord­rhein-West­fa­len, Rhein­land-Pfalz, Saar­land und Sach­sen-Anhalt wäh­len per Zufall 500 Unter­neh­men in die­sen Bun­des­län­dern aus. Die­se erhal­ten im Zuge der Prü­fung einen aus­führ­li­chen Fra­ge­bo­gen (Down­load zur Selbst­über­prü­fung hier) zur zeit­na­hen Beant­wor­tung. Bit­te beach­ten Sie: Sie sind gemäß Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz gegen­über der Behör­de aus­kunfts­pflich­tig. Neh­men Sie die Anfra­ge ernst und ertei­len Sie inner­halb des genann­ten Rück­mel­de­zeit­raums aus­führ­lich Aus­kunft. Es besteht sonst ein Buß­gel­dri­si­ko für Ihre Orga­ni­sa­ti­on.

[…] vie­le klei­ne­re und mitt­le­re Unter­neh­men in Deutsch­land ver­ar­bei­ten inzwi­schen zahl­rei­che per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten (z. B. von Kun­den, Mit­ar­bei­tern oder Bewer­bern) häu­fig auf Ser­vern exter­ner Dienst­leis­ter, oft außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on. Dies ist vor allem bei Ange­bo­ten wie dem sog. Soft­ware as a Ser­vice der Fall. Ein klas­si­sches Bei­spiel hier­für sind Office-Anwen­dun­gen „aus dem Inter­net“, die stand­ortu­n­ab­hän­gig und fle­xi­bel genutzt wer­den kön­nen.”

Inhalt­lich beschäf­tigt sich der Fra­ge­bo­gen daher zu Beginn mit gene­rel­len Daten­über­mitt­lun­gen außer­halb der EU (USA, sons­ti­ge Dritt­staa­ten).

Ein wich­ti­ges Ziel der Prü­fung liegt in der Sen­si­bi­li­sie­rung der Unter­neh­men für Daten­über­mitt­lun­gen in Län­der außer­halb der Euro­päi­schen Uni­on. Um Unter­neh­men das Auf­fin­den sol­cher Über­mitt­lun­gen zu erleich­tern, wird auch gezielt nach dem Ein­satz von Pro­duk­ten und Leis­tun­gen exter­ner Anbie­ter gefragt, die – nach bis­he­ri­gen Erfah­run­gen der Auf­sichts­be­hör­den Weiterlesen