DSGVO - Dialog und Kooperation

Was ist Daten­schutz?

Unter Daten­schutz ver­steht man den Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten vor Miss­brauch. Zweck und Ziel des Daten­schutz ist die Siche­rung des Grund­rechts auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung der Ein­zel­per­son. EIne genaue­re Defi­ni­ti­on des Begriffs Daten­schutz und ein gro­ber Über­blick über die Erlaub­nis­tat­be­stän­de nach Art. 6 Abs. 1 DSGVO skiz­ziert unser Blog­bei­trag.

EuGH kippt Vor­rats­da­ten­spei­che­rung: Ver­nunft siegt über Sam­mel­wut

Der Euro­päi­sche Gerichts­hof kippt die EU Richt­li­nie zur Vor­rats­da­ten­spei­che­rung aus 2006. Ver­nunft siegt über Sam­mel­wut, zumin­dest auf euro­päi­scher Ebe­ne. Er bestä­tigt damit das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts aus 2010, wenn auch mit ande­rer Begrün­dung. Plä­ne für eine natio­na­le Rege­lung sol­len für die­se Legis­la­tur­pe­ri­ode vom Tisch sein.

Robin­son-Lis­te zum Schutz vor (Post-) Wer­bung jetzt auch mit Online-Ein­trag

Ab sofort kön­nen Ver­brau­cher sich nun auch online auf die sog. Robin­son-Lis­te zum Schutz vor adres­sier­ter Wer­bung ein­tra­gen. Bis­her war dies ledig­lich schrift­lich oder per Tele­fon mög­lich. Seriö­se Unter­neh­men nut­zen die Robin­son-Lis­te zum Abgleich, um nie­man­den anzu­schrei­ben, der kei­ne adres­sier­te Wer­bung erhal­ten möch­te. Eine gute Sache, ein Besuch der Web­sei­te www​.ich​ha​be​die​wahl​.de lohnt auf jeden Fall.

a.s.k. Daten­schutz auf dem 9. Sicher­heits­tag NRW am 16.05.2013 in Ober­hau­sen

“Daten­schutz und Sozia­le Netz­wer­ke – Part­ner oder Kon­tra­hen­ten?” lau­tet der Titel des Vor­trags von a.s.k. Daten­schutz auf dem 9. Sicher­heits­tag NRW am 16.05.2013 in Ober­hau­sen unter der Schirm­herr­schaft des Innen- und Kom­mu­nal­mi­nis­ters von Nord­rhein-West­fa­len. Wei­te­re inter­es­san­te The­men ste­hen auf der Agen­da.

aboutpixel.de /papier­korb 2 © pip

Umstrit­te­nes Schnüf­fel-Pro­jekt der SCHUFA beer­digt – kei­ne Aus­spä­hung sozia­ler Netz­wer­ke wie Face­book & Co

So schnell wie das höchst umstrit­te­ne Pro­jekt der SCHUFA in den Fokus der Bericht­erstat­tung gelangt ist, so schnell wur­de das Pro­jekt auf­grund der zahl­rei­chen Pro­tes­te der Daten­schüt­zer, Poli­tik und Ver­brau­cher wie­der beer­digt. Das von der SCHUFA mit der Pro­jekt­idee beauf­trag­te HPI (Has­so-Platt­ner-Insti­tut) kün­dig­te den Ver­trag.

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SCHUFA-Plan ruft Poli­tik auf den Plan: Stopp der Face­book-Schnüf­fe­lei gefor­dert

Die SCHUFA plant, Nut­zer in den sozia­len Netz­wer­ken Face­book, Twit­ter und Xing aus­zu­spio­nie­ren und die Schnüf­fel-Ergeb­nis­se in die Bewer­tung der Kre­dit­wür­dig­keit des Ein­zel­nen mit ein­flie­ßen zu las­sen. Dies ver­mel­de­te heu­te Nacht NDR Info. Es regt sich hef­ti­ger Wider­stand sei­tens Poli­tik sowie Daten- und Ver­brau­cher­schüt­zer.

Mann mit Lupe - Unter Beobachtung

Zeit zu Han­deln: Goog­le Web­pro­to­koll vor dem 01.03.2012 löschen

Zum 01.03.2012 beglückt uns Goog­le mit neu­en Daten­schutz­be­stim­mun­gen. Und wie immer alles nur zum Woh­le der Nut­zer ;-) Ab die­sem Tag erhal­ten wir per­so­na­li­sier­te Goog­le-Such­ergeb­nis­se, ob uns das passt oder nicht. Aus­lö­ser ist das sog. Web­pro­to­koll, das hin­ter jedem Goog­le Account geführt wird. Mit den neu­en Daten­schutz­be­stim­mun­gen, eine für alle Diens­te, kann Goog­le die Pro­to­koll­da­ten aller sei­ner Diens­te nun zusam­men­füh­ren. Und das ganz unab­hän­gig davon, ob es Alt- oder Neu­da­ten sind. Grund genug, die vor­han­de­nen Daten zu löschen und die Auf­zeich­nung neu­er Daten ein­zu­schrän­ken.

ULD stellt Web­sei­ten­be­trei­bern Ulti­ma­tum – Social Plugins von Face­book müs­sen weg (Update 2)

Die Lan­des­da­ten­schutz­be­hör­de Schles­wig-Hol­stein (ULD) stellt Web­sei­ten­be­trei­bern ein Ulti­ma­tum: bis Ende Sep­tem­ber 2011 müs­sen social plugins von Face­book sowie die dazu­ge­hö­ri­gen Fan­pages ver­schwun­den sein. Die dahin­ter­ste­hen­de Daten­wei­ter­ga­be ver­stößt gegen gel­ten­des Recht, Buß­gel­dri­si­ko 50.000 EUR.

Face­book Gesichts­er­ken­nung sorgt für Auf­re­gung

Die Face­book Gesichts­er­ken­nung ist nun auch bei uns aktiv. Ande­re ent­schei­den über die Mar­kie­rung und Nen­nung des Nut­zer­na­mens auf von ihnen hoch­ge­la­de­ne Fotos. Die Funk­ti­on ist auto­ma­tisch aki­viert und muss in den Untie­fen der Sicher­heits­ein­stel­lun­gen erst müh­sam aus­ge­schal­tet wer­den. Ein Video klärt auf, eine Anlei­tung zum Abstel­len der Gesichts­er­ken­nung ergänzt den Bei­trag.

Der Face­book “Like-But­ton” – Auf­re­gung im Netz

Der Face­book “Like-But­ton” sorgt für immer mehr Auf­re­gung und kon­tro­ver­se Dis­kus­si­on im Web. Teil­wei­se erschei­nen die Fron­ten recht ver­här­tet. Einer­seits wer­den Aus­sa­gen getä­tigt, wer sei­ne Daten schüt­zen wol­le, sol­le ein­fach auf das Inter­net ver­zich­ten. Ande­rer­seits wird mit der Unver­ein­bar­keit sol­che Fea­tures mit dem deut­schen Daten­schutz­recht argu­men­tiert. Was ist der “Like-But­ton” über­haupt? Wie ist die­ser recht­lich zu bewer­ten?

Video­über­wa­chung – umsich­tig ein­set­zen, Kon­flik­te ver­mei­den

Video­über­wa­chung bie­tet genug Mög­lich­kei­ten für Unter­neh­men, die­ses pro­ba­te Mit­tel rechts­wid­rig ein­zu­set­zen und sich den Unmut von Kun­den, Mit­ar­bei­tern und der Lan­des­da­ten­schutz­be­hör­den zuzu­zie­hen. Abhil­fe gibt es. Fra­gen Sie Ihren Daten­schutz­be­auf­trag­ten. Sie haben noch kei­nen? Dann spre­chen Sie mich an.

Das Inter­net ver­gisst nichts! – Schutz von Kin­dern und Jugend­li­chen im Netz

Anhand eines Fra­gen­ka­ta­logs des jugend​netz​-ber​lin​.de und des Ber­li­ner Beauf­trag­ten für Daten­schutz und Infor­ma­ti­ons­frei­heit wer­den Jugend­li­che an das The­ma her­an­ge­führt und sen­si­bi­li­siert, bei aller Inter­net-Eupho­rie den Schutz der eige­nen Pri­vat­sphä­re im Umgang mit sozia­len Netz­wer­ken nicht zu ver­ges­sen.